Das war unsere 2. Tour 2014

 


Am 01.10.2014 startete unsere 1. Etappe der 2. Fläming-Burgenradtour bei tollem Wetter( nachdem sich der morgendliche Nebel aufgelöst hatte) in Wiesenburg mit 50 Teilnehmern.  

 

Pünktlich um 10.00 Uhr begrüßte der Ortsbürgermeister von Wiesenburg die Teilnehmer der diesjährigen Tour. Der Niederlassungsleiter der AOK Nordost in Bad Belzig, Herr Matthias Kremser, begrüßte ebenfalls die Radler und sowohl der Bürgermeister von Möckern, als auch der Leiter der Zuricher Versicherungsagentur  in Potsdam Herr Sommerlatte, ließen es sich nicht nehmen, diese Etappe selbst mitzuradeln. Kinder aus dem örtlichen Kindergarten brachten ein Ständchen, was großen Anklang fand. Etwas enttäuschend war, dass  der Schirmherr der Tour Minister Baaske nicht zur Eröffnung kam, obwohl alle noch auf ihn gewartet hatten. Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch und so starteten die 50 Radfahrer frohgelaunt und schlugen, unter Begleitung der Polizei und des DRK, den Weg nach Loburg ein.

Ohne Probleme, durch herrliche Wälder und Alleen radelnd erreichten wir nach 30 km Loburg, wo der Verein Loburger Weg uns bereits auf der Burg erwartete. Sie hatten sich mit der Ausgestaltung der Burg und der Versorgung der Radfahrer viel Mühe gegeben. Alle hatten während der Rast auch die Möglichkeit, sich die Burg und die Ausstellung etwas näher anzusehen, was viele auch nutzten. Diese Burg ist ein Kleinod und ein wahrer Geheimtipp. Aber Loburg hat noch mehr zu bieten, wie den Storchenhof oder die Kleinbahn. 

Gut gestärkt ging es dann wieder weiter. Da diese Etappe keine größeren Steigungen aufzuweisen hatte, waren wir pünktlich um 15.30 Uhr in Ziesar auf der Bischoffsburg.  Hier erwartete uns der örtliche Heimatverein mit Kaffee, Kuchen, Bockwurst und Schmalzstullen. Der Ortsbürgermeister von Ziesar konnte über seinen Ort berichten. Und auch unsere beiden Gaukler Olivarius von der Taube und Geronimus waren wieder mit von der Partie und unterhielten die Radler mit einem kleinen Mittelalterstück. 

...das Wetter bleibt spätsommerlich warm und trocken - also auf zu den nächsten Etappen! Morgen geht es von Ziesar über Reckahn nach Bad Belzig....Kurzentschlossene können sich vor Ort noch anmelden und mitradeln.  

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2. Etappe am 02.10.2014 von Ziesar über Reckahn und Dippmannsdorf nach Bad Belzig  


 

Da alle am Vortag ihre Teller fleißig leer gegessen hatten, war uns auch an diesem Tag Petrus wohl gesonnen. Vielleicht aber auch deshalb, weil der Pfarrer von Ziesar uns mit einem Reisesegen auf die heutige Etappe geschickt hatte. Auch die Kinder der örtlichen Schule wollten die 50 Radler vor dem Start mit einem Ständchen erfreuen und der Ortsbürgermeister verabschiedete dann den Tross. Auf herrlichen, sonnigen Wegen, mal Straße, mal Waldwege, mal Radwege, vorbei am Autobahnsee, erreichten wir zum Mittagessen das Schloss Reckahn. Mit einer Wildsoljanka oder Rosmarinkartoffeln gestärkt, war noch genügend Zeit, sich etwas näher im Schloss, dem Park oder dem Schulmuseum umzusehen. Dann ging es weiter, zunächst abseits der viel befahrenen Straßen bis Golzow. Von dort aus wurde überwiegend der Radweg neben der Straße genutzt, um den Verkehr nicht zu sehr aufzuhalten. Nach einem kleinen Zwischenstopp an der Wassermühle Dippmannsdorf erreichten wir pünktlichum 15.30 Uhr die Burg Eisenhardt in Bad Belzig. Olivarius, Geronimus und der Ritter Thomas erwarteten uns bereits. Das Burghotel hatte eingedeckt, so dass sich alle erst einmal stärken konnten. Anschließend wurden wackere Burgmannen für den Dienst auf der Burg getestet, sehr zum Spaß der Zuschauer. Den Abschluss dieses ereignisreichen Tages bietete eine Schwertdarbietung und -unterweisung unserer Gaukler.

Morgen geht es von Bad Belzig über Niemegk und Rietz nach Wittenberg. Wir sehen uns!   

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3. Etappe am 03.10.2014 von Bad Belzig, über Borne, Niemegk, Rietz und Kropstädt nach Lutherstadt Wittenberg


 

Super gelaunt, bei herrlichem Sonnenschein machten sich 65 Radler auf den Weg Richtung Borne, nachdem Ritter Thomas sie auf der Burg Eisenhardt verabschiedet hatte. Der Anstieg zum Mühlenberg war zwar etwas beschwerlich, aber alle packten diese erste "Bergetappe", sogar unsere beiden jüngsten Radfahrerinnen, die die 3. und 4. Etappe mitradelten. In Niemegk angekommen erwartete bereits Frau Linthe die Teilnehmer, um in der Kirche etwas über Niemegk zum Besten zu geben. Weiter ging es nach ca. 20 min. Richtung Treuenbrietzen auf dem gut ausgebauten Radweg. Kurz vor Treuenbrietzen bogen wir nach Rietz ab und wurden vom Radfahrverein 1905 Rietz e.V. wieder aufs herzlichste begrüßt und mit Erbsensuppe, Gegrilltem, Kaffee und Kuchen beköstigt. Selbstverständlich alles selbst gemacht und super lecker. Der Vorsitzende dieses Radfahrvereins Kersten Höhne und allen seinen fleißigen Mitstreitern sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt. Herr Urmann widmete sodann den nächsten Teilabschnitt von Rietz nach Wittenberg der ostdeutschen Radfahrlegende Manfred Brüning, der in diesem Jahr 75 Jahre alt geworden wäre. Gut gestärkt fiel es vielen schwer, sich von Rietz loszureißen und wieder den Drahtesel zu besteigen. Nach einem kurzen Abstecher zum Schloss Kropstädt, welches auf dem Weg lag, ging die Fahrt weiter über Berg und Tal nach Wittenberg. Da viele, auch die Veranstalter diese "Bergetappe" unterschätzt hatten, kamen wir mit 30 minütiger Verspätung in Wittenberg auf dem Marktplatz an. Dort erwartete uns bereits die "Historische Stadtwache" von Wittenberg und deren Oberbürgermeister, die trotz der Verspätung ihre gute Laune nicht verloren hatten und die Teilnehmer mit einem Ständchen und warmen Worten empfingen. Vom Marktplatz dann wurden die Radler von der Stadtwache zum "Alten Brauhaus" geleitet, wo schon Speis und Trank und Johannes Tetzel(Olivarius) und Martin Luther (Geronimus) warteten, um eine Szene aus der Geschichte Wittenbergs wiederzugeben, nämlich den Anschlag der 95 Thesen von Luther zu Wittenberg. Ein ernstes Thema, das auch entsprechend vermittelt wurde. So konnte jeder sehen, dass unsere Gaukler auch das ernste Fach beherrschen. Um 17.30 Uhr, eine halbe Stunde später als sonst, brachte ein Bus die Teilnehmer, die nicht in Wittenberg übernachteten wieder zurück nach Bad Belzig, während die Fahrräder sicher verwahrt auf den nächsten Tag wartend, in Wittenberg verblieben oder mit einem LKW der Fa. Möbel-Krahnepuhl zurück transportiert wurden.

Dieser Tag war schon einer der Höhepunkte der Tour, aber das grandiose Finale sollte noch folgen. 

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4. Etappe am 04.10.2014 von Lutherstadt Wittenberg, über Coswig, Cobbelsdorf und Rädigke nach Raben

 


Am Treffpunkt vor der Schlosskirche zu Wittenberg fanden sich am letzten Tag der Tour wiederum  65 Radfahrenthusiasten ein, um die letzte Etappe der diesjährigen Tour gemeinsam zu bewältigen. Auch an diesem Tag schickte uns Petrus nur puren Sonnenschein. Nachdem Luther persönlich die Radfahrer auf die letzte Etappe verabschiedet hatte, ging es in Begleitung der Polizei von Sachsen-Anhalt zunächst ziemlich geradlinig nach Coswig an der Elbe. Dort erwartete uns bereits die Ortschronistin, um uns mit dem Ort bekannt zu machen. Nach einem kurzen Abstecher zum Ausblick auf das Elbufer, mussten wir schon wieder weiter. Im "Kartoffelhaus" in Cobbelsdorf wollten wir uns eigentlich stärken, um dann den schwersten Abschnitt anzutreten - hinauf zur Burg Rabenstein. Leider wurde uns in Cobbelsdorf nur eine halbe Tasse Instant-Kartoffelsuppe mit einer kleinen Wiener und ein kleines Wasser serviert. Nicht einmal eine Scheibe Brot half den Hunger wenigstens ein wenig zu stillen. Und das ganze kostete dann auch noch 5,-€!! Wenigstens von dem Preis waren wir pappesatt und machten uns unverzüglich auf den Weg, um möglichst schnell auf Rabenstein zu sein, denn dort wartete ein Ritterbankett auf uns. Über Rädigke mit dem ersten Bibliotheksgasthaus Deutschlands ging es weiter nach Raben. Den letzten schweren Anstieg  hinauf zur Burg schoben dann viele ihr Rad, sichtlich geschafft nach den nunmehr 233 Kilometern der gesamten Tour (da einige Umleitungen gefahren werden mussten). Durch den kurzen Mittagsaufenthalt waren wir bereits um 15.00 Uhr auf der Burg Rabenstein und konnten im Pallas der Burg an reichlich gedeckten Tischen Platz nehmen. Um dieses grandiose Finale der Tour zu erleben, war die überwiegende Mehrheit der Radler bereit noch einmal 5,-€ zu investieren, zumal der Veranstalter der Radfahrverein "Fläming-Burgenradtour" e.V. Niemegk für dieses Highlight noch einmal pro Person 10,-€ drauf legte. Nach 3 Stunden, 4 Gängen und einem lustigen Programm unserer Gaukler, einschließlich der Rosemarie-Sage (Geronimus als Rosemarie) und einer Feuershow fand unsere 4 tägige Tour ein furioses Ende. So dass die Mittagspanne schnell vergessen war. Es war ein herzlicher Abschied, jetzt schon unter Freunden, und alle waren sich einig - im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.


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An dieser Stelle sei noch einmal allen fleißigen Helfern und Unterstützern dieser Tour (namentliche Liste weiter unten), dem Radfahrverein Rietz 1905 e.V., dem DRK, der Polizei von Brandenburg und Sachsen-Anhalt und nicht zuletzt den Mitgliedern unseres Radfahrvereins "Fläming-Burgenradtour" e.V. für ihren Einsatz gedankt.

 

PS: Wir haben es schon während der Tour bekannt gemacht und möchten es an dieser Stelle  noch einmal bekräftigen:  

 

Wir suchen noch immer weitere Mitglieder, die sich unserem Verein anschließen möchten. Wir sind ein eingetragener Verein und die Mitglieder zahlen nur 12,00€ Mitgliedsbeitrag pro Jahr. Dafür können sie aber kostenfrei an jeder Fläming-Burgenradtour teilnehmen, was jährlich einen Kostenvorteil von 8,-€ oder 40% einbringt, wenn sie alle 4 Etappen mitradeln.   ;)  

Wer sich uns also anschließen möchte, nutzt bitte das Anmeldeformular auf dieser Homepage mit dem Vermerk "Mitgliedschaft".

 

Wir freuen uns auf viele weitere Mitstreiter!  

 

 

 

            Ein herzliches Dankeschön an die 

 

fleißigen Helfer, ohne die, diese Tour nicht möglich wäre! 

 

Die VR-Bank Fläming e.G. konnten wir auch in diesem Jahr wieder für die Finanzierung unserer Button gewinnen.

Vielen Dank!

    

Ganz herzlichen Dank auch an die Versicherungsagentur der Zurichversicherung Sommerlatte in Potsdam für die Unterstützung bei der Finanzierung unserer Flyer, an das Märkische Autohaus Bad Belzig, das Autocenter Jechow Niemegk, an eine namentlich nicht genannt werden wollende große Firma in Niemegk für die Unterstützung 

 

und nicht zu letzt, aber sehr herzlich bedanken wir uns bei der AOK Nordost, Niederlassung Bad Belzig für die Sicherheitsausrüstung u.a. mit Warnwesten und Sattelschonern und bei dem Möbelhaus Kranepuhl, der Fa. ENG Niemegk GmbH und dem Radhaus Ahlert Bad Belzig.

 

Nicht zu vergessen - der Landkreis Potsdam-Mittelmark unterstützt uns auch in diesem Jahr wieder mit einer Förderung. Vielen Dank!

 

 

 

 

 

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